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Einfach und bewusst das Sein geniessen

Essen nach Farben

Essen nach Farben

Dass das Auge mit isst, weisst Du ja auch. Ein Brei aus undefinierbaren Zutaten lockt weniger als Erdbeeren mit Schlagsahne. Das Konzept, durch Farben auch noch etwas Gutes für die Gesundheit zu tun, ist relativ neu, hat aber auch schon eine grosse Anhängerschaft gewonnen. Heute nur rotes Essen - warum nicht?

Die Farben, die Obst und Gemüse annehmen, haben nicht nur mit den Farbstoffen zu tun, sondern auch mit ihren Inhaltsstoffen, den Mineralien und Vitaminen. Hinzu kommt, dass jede Saison sozusagen von anderen Farben dominiert wird. Wenn Du Dir den Sommer mit seiner Fülle vorstellst, wird Dir sicher sofort die Farbe Rot in den Sinn kommen: Erdbeeren, Kirschen, Brombeeren, rote Johannisbeeren. Dazu kommt ein Hauch Orange, Aprikosen, Pfirsiche stehen auch für diese sonnige Phase. Diese Früchte in reichlicher Menge zu sich zu nehmen, macht definitiv Spass und ist kein Zwang. Aber wie sieht es mit der Farbe Magenta aus - magst Du sie, denn auch sie gesellt sich im Sommer in Form reifer Trauben oder Auberginen hinzu. Die Fans der Lehre von der guten Farbmischung raten auf jeden Fall dazu, sich bei allen Farben zu bedienen.

Vorweg zum Anschauen

Wenn Du Obst und Gemüse als Priorität in Dein Leben nehmen willst, und vieles spricht für diese Entscheidung, hast Du auch noch den Vorteil, dass Dein "Futter" erst einmal auch eine gute Deko abgibt. Wenn Du magst, flaggst Du einmal nur rot und lässt reife Tomaten neben Kirschen und Paprika ein Stillleben abgeben, das Dich schon beim Betreten der Küche begeistern wird. Aber wie gesagt, die Stoffe, die in dunklem Obst und Gemüse, wie Rotkohl oder Pastinaken, stecken, sind auch wichtig. Schau Dir am besten eine Tabelle an, auf der der Gehalt an Vitaminen und Spurenelementen notiert ist, und such Dir dann Deine persönliche Farbmischung aus. Ja, einfarbig ist okay, aber wenn Du Dir einen wahren "Regenbogen" zusammen stellst, hast Du mit Sicherheit alles Wichtige abgedeckt.

Nach einer Krankheit die Freudebereiter

Wenn Du Dich nach einer Krankheit, einer Grippe zum Beispiel, weder aufrichten willst, ist das "colourful food" auch eine gute Lösung, um Dir Schwung durch Rohes, Unbehandeltes zuzuführen, aber auch, um eine mögliche Appetitlosigkeit zu bekämpfen. Wer beisst nicht gerne in einen knackigen roten Apfel oder nimmt ein Stück Wassermelone zur Hand, das zeigt, dass die Natur auch für den optischen Genuss sorgt? Wenn Du ein Fan von Systemen bist, kannst Du Dir auch einen Plan machen, dass Du alle Farben, die der Markt bietet, an einem Tag berücksichtigst - oder eben einen "unifarbenen" Tag einlegst. Mit den Farben kehren in jedem Fall Spass und Freude ein, und Du wirst an Fertigpizza oder Baguette nicht mehr so recht interessiert sein.

Ein buntes Buffet

Sich gesund zu ernähren, ganz ohne Ergänzungsmittel, das kannst Du mit diesem frischen, bunten Potpourri erreichen. Super Sache, und nichts spricht gegen eine Party, bei der Du es farblich richtig krachen lässt. Frida Kahlo kann eben auch in der Schweiz gut ankommen.

Tipp: Am besten nimmst Du nur Obst bzw. Gemüse aus der Region. Nachreifen, lange Transportwege schaden der Qualität der guten Dinge aus der Natur.

Bildquelle: Anelka / pixabay.com

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