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Probiert Pastinaken oder Schwarzwurzeln!

Pastinaken Schwarzwurzel

Es ist schon erstaunlich, dass man beim Kochen und Geniessen immer die gleichen Pfade nutzt. Ja, Pasta, Reis und Kartoffeln sind Basics, sie lassen sich toll mit allem Möglichen kombinieren, aber war das schon alles? Wenn Du meinst, dass Dein Horizont noch einiges mehr vertragen kann, brauchst Du auch gar nicht in die Ferne zu schweifen, bei Jams Wurzeln und Co. herum zu probieren. Auch europäische, harmlos wirkende und klingende Gemüsesorten haben es nämlich in sich!

Warum sich zum Beispiel die Kartoffel so gut durchgesetzt hat, lässt sich schwer sagen. Klar, sie ist in vielen Variationen vorhanden, ist auch ein beliebtes Objekt der Züchterambitionen, aber es gibt doch noch mehr Gemüsesorten, die sich auch sehr gut als Allrounder zu Fisch, Fleisch oder anderem Gemüse eignen. Nimm zum Beispiel die Pastinake. Lustiger Name, lustiges Äusseres, aber vor allen Dingen bietet dieses Spitzhütchen eine Menge raffinierter Geschmackserlebnisse, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest. Pastinaken lassen sich auch recht einfach zubereiten, so dass Du auch als nicht so geübter Koch schon einmal einen Pastinaken-Tag einlegen kannst. Du kannst die Kegel einfach in Scheiben schneiden und in Butter dünsten. Klingt vielleicht nicht spektakulär, kann es aber sein, wenn Du diesen Geschmack noch nicht kennst. Der Versuch, ihn zu beschreiben, fällt vielleicht etwas vage aus, aber mit "nussig", fein und dezent kommt man schon etwas weiter. Einfach ohne allzu grossartige Würzung einmal ausprobieren - Du könntest von nun an Pastinaken zu allem nehmen wollen!

Die Spargelsaison - hat ihre Ergänzung

Natürlich ist frischer Spargel mit den entsprechenden Begleitern ein Genuss, der die ohnehin schöne Jahreszeit des Frühsommers noch verstärkt. Aber was machst Du, wenn es Winter ist, und Du eins ganz sicher nicht willst, nämlich Spargel aus Gläsern essen? Du nimmst sozusagen die Winterkollegin, die Schwarzwurzel, und behandelst sie genau wie den hochgelobten Spargel. Ob es an der Farbe liegt, dem etwas Unansehnlichen, weshalb die Schwarzwurzel bei uns nie so recht populär war? Kann schon sein, aber sie hat dennoch genug Fans, so dass gut sortierte Märkte sich ihr auch widmen. Du hast also, wenn draussen alles recht trübe ist, die Saison des "schwarzen Spargels" vor Dir. Du kannst ihn genauso wie die weisse Variante behandeln, also schälen, dann in Stücken dünsten, mit einer reichhaltigen Sauce zu etwas Sättigendem verarbeiten. Als Teil einer Gemüseplatte macht sich das schwarze Geschöpf auch sehr gut. Und - wenn Du daran glaubst, dass Essen auch erotisierend wirken kann: Probiere doch einmal die schwarze Variante des spitzen Spargels aus.

Nicht nur nach einem glatten Äusseren vorgehen

Vielleicht ist es mit manchen in Vergessenheit zu geraten drohenden Sorten so, dass sie durch den Trend zu glatten Früchten und Gemüsesorten, oft aus elend weiter Ferne importiert, in punkto Optik nicht so recht mithalten können. Mach Dich frei von der Idee, dass ein glattes, perfektes Äusseres für guten Geschmack steht. Das Gegenteil ist oft der Fall, und manch unscheinbar wirkende Knolle entpuppt sich beim Zubereiten und dem darauf folgenden Genuss als echte Überraschung.

Tipp: Wenn Du alte Kochbücher finden kannst, schau einmal, was vor Jahrzehnten gerne verwendet wurde. Hier warten echte Geheimtipps auf Dich!

Bildquelle: w.r.wagner  / pixelio.de

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