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Gemeinsame Anschaffungen mit Freunden

Kaufen Teilen Sharing

Sharing wird immer beliebter, Car-Sharing, House-Sharing und andere Projekte, die sich nicht auf das Besitzen, sondern auf das Teilen beziehen, werden immer beliebter.

Warum immer nur mit Fremden teilen?

Viele Dinge im täglichen Leben sind praktisch, aber Du musst sie nicht unbedingt besitzen. Bei genauer Betrachtung benötigst Du manche Dinge, wie Werkzeuge, Hilfsmittel aller Art, aber auch nützliche Dinge für den Freizeitbereich, höchst selten. Die Motorsäge und der Vertikutierer stehen zumeist unbenutzt in Deinem Gartenhäuschen herum. Bei Deinen Freunden sieht es ähnlich aus. Hinzu kommt, dass das Geld immer knapper wird. Du und Dein Freundeskreis lebt sehr bewusst. Ihr achtet auf gute Qualitäten in allen Lebensbereichen. Das Qualität seinen Preis hat, weiss jeder.

Was spricht also dagegen, wenn Ihr Euch einmal zusammensetzt, und ansprecht, was jeder in Zukunft für Anschaffungen tätigen möchte. Viele Einkäufe könnte Ihr in der Gruppe tätigen. Jeder bezahlt einen Anteil und das gekaufte Objekt wird viel besser ausgelastet, als wenn jeder sich ganz alleine um seine Anschaffung kümmert. Ihr könntet alle zusammen profitieren, wenn Ihr Euch perfekt abstimmt.

Kein Gewinn ohne Pflichten

Gemeinsame Käufe und Investitionen tätigen kann allen helfen, aber nur, wenn Ihr im Vorfeld Regeln aufstellt, an die sich jeder halten soll. Es könnte sonst ganz schnell zu Streitereien kommen, auch unter Freunden. Gerade dann, wenn es z. B. um die Anschaffung von Nutzgegenständen geht, die bei der Benutzung schmutzig werden und die gewartet werden müssen. Erst, wenn es um die gemeinsame Nutzung von Gegenständen geht, merkst Du welcher Deiner Freunde vorsichtig und pfleglich mit dem Eigentum umgeht, und welche nicht. Auf die Dauer macht es keine Freude, wenn ein Teil der Miteigentümer nur nutzt, aber nicht pflegt, säubert oder wartet.

Bei organisierten Sharingprojekten sind diese Problematiken von Anfang an aussen vor. Im Nutzungspreis enthalten ist zumeist eine Pauschale, die für die Reinigung und Wartung des gemeinsamen Eigentums genutzt wird. Auf lange Sicht gesehen, ist diese Variante vielleicht komfortabler, aber nicht immer günstiger.

Offene Worte müssen sein

Es ist daher wirklich wichtig, dass bei einer gemeinsamen Sharingidee mit Freunden, offen gesprochen wird. Es sollten nicht nur die Vorteile aufgelistet werden, sondern auch die Nachteile. An finanziellen Verknüpfungen sind schon viele Freundschaften zerbrochen. Du musst daher genau analysieren, ob gemeinsame Anschaffungen mit Deinen Freunden möglich sind, oder nicht. Vielleicht ist es auf lange Sicht sinnvoller, wenn jeder von Euch Eigentum erwirbt, das Ihr Euch auf Anfrage gegenseitig ausleiht.

Eigenverantwortung ist wichtig

Sobald jeder für sein Eigentum selber verantwortlich ist, wird es besser gepflegt, als wenn alle in der Gemeinschaft sich auf den anderen verlassen. Selbst, wenn Du Dir dann als Leihgabe etwas von Deinen Freunden nutzt, achtest Du sorgsamer auf den Erhalt und die Pflege, als wenn Du Miteigentümer bist. Gemeinschaftsnutzungen können perfekt funktionieren, wenn sich alle einig sind und gemeinsame Ziele anstreben. Es kann sich allerdings schnell was ändern. Sobald einer Deiner Freunde einen neuen Partner oder eine neue Partnerin hat, kann die Welt plötzlich ganz anders aussehen.

Bildquelle: savannasherstad / pixabay.com

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