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Ballast abwerfen - und Gutes tun

Ballast abwerfen

Du hast das Gefühl, dass Deine Schränke einfach zu voll sind, so dass Du nichts mehr darin findest und Dir damit auch ein Stück Lebensqualität verloren geht? Dann ist es höchste Zeit, alles zu inspizieren und zu entrümpeln, damit Du Klarheit gewinnst und Platz für Neues schaffst - wenn Du das überhaupt willst. Es gibt nichts Befriedigenderes als Ballast abzuwerfen. Im Feng Shui ist diese Reduktion auf das Wesentliche sogar ein Hauptziel. Aber einfach nur Kisten voller Kleidungsstücke und Bücher in den Keller zu stellen, ist doch eine Art fauler Kompromiss. Viel besser ist es, wirklich "Adieu" zu all den nicht mehr gewünschten Dingen zu sagen - und dabei noch Gutes zu tun.

Du hast es heute sehr leicht, wenn Du etwas loswerden möchtest, denn Du kannst virtuelle Wege beschreiten oder "live" dafür sorgen, dass Deine Sachen einem guten Zweck zugeführt werden. Die virtuelle Variante ist natürlich die bequemste. Du kannst auf vielen Plattformen unter "Zu verschenken" Deine Kisten und Kasten einstellen und dazu angeben, dass diese nur von Selbstabholern in Empfang genommen werden. Du wirst sehen, was immer Du einstellst, Kleinmöbel oder auch grössere, Bilder und Poster, CDs oder Bücher und eben Kleidung: Es werden sich schnell dankbare Abnehmer finden, die es oft wirklich nötig haben, die kein Extrageld ausgeben können, die aber dennoch Freude an etwas Neuem in ihrem Zuhause haben.


live - Flohmärkte der besonderen Art

Eine gute Idee ist es, wenn Ihr Euch als Nachbarn zusammen tut und einen Flohmarkt veranstaltet. Der Begriff Nachbarn kann hier sehr weiträumig gefasst werden: Von allen Bewohnern eines Hauses bis zu einer ganzen Strasse können sich Leute zum Feiern und Verkaufen zusammen finden. Wenn Ihr das Event plant, überlegt Euch auch gleich einen Empfänger, dem Ihr den Erlös Eurer Aktion zukommen lassen könnt. Das kann Geld für Spielzeug für eine Kindertagesstätte sein, eine Spende an die Grundschule um die Ecke oder Geld für ein Projekt, das einer von Euch sowieso schon unterstützt, ein lokales oder sogar ein internationales Projekt. Ihr kommt mit Anderen ins Gespräch, lasst ordentlich Musik dazu spielen, und werdet ganz nebenbei Eure Sachen los. Wenn abends dann der Gewinn ermittelt wird, könnt Ihr Euch noch auf das i-Tüpfelchen freuen. Charity - aber ohne Pomp und Aufwand!

Dritte-Welt Läden und andere soziale Projekte

Sicher gibt es auch bei Dir einen Dritte- oder heute oft Eine-Welt Laden genanntes Geschäft, in dem Second-Hand Spielsachen oder Kleidung immer gerne genommen wird. Du schaust Dir am besten mehrere solcher Projekte an und suchst Dir das aus, das Dir am angenehmsten ist. Manchmal, das muss gesagt werden, werden die Sachen nämlich auf etwas dubiosen Wegen in andere Länder verkauft, und durch den Zwischenhandel ist der Erlös wenig transparent bzw. wird geschmälert. Kirchliche Projekte scheinen oft direktere Wege zu gehen, da kannst Du Dich über deren Patenschaften kundig machen. Deine Sachen werden sogar oftmals zu Hause abgeholt, also wäre das auch eine bequeme Option. Du wirst in jedem Fall aber etwas gewinnen: einen neuen Zugang zu Dingen und zum Konsum.

Tipp: Fang erst mal klein an. Du musst nicht den halben Hausstand verschenken. Gezielte Aktionen in Richtung sozialer Organisationen sind ein guter Start.

Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

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