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Origami - Geduld und Ästhetik

Origami Geduld

Origami - schöne Sache, findest Du auch. Bisher hast Du aber vielleicht nur die Deko bewundert, die sich in manchen Schaufenstern findet, kleine, fragile Gebilde, die an Zweigen schweben. Du findest, dass es Zeit wird, dass Du selbst ein paar Kraniche falten lernst? Gut so, aber fang nicht mit dem Komplizierten an.

Ein Kranich, der natürlich extrem hübsch aussieht, gehört schon ein bisschen zur Königsklasse im Origami und erfordert weit über zehn Schritte im Faltvorgang. Wenn Du mit dieser Kunst anfängst, solltest Du lieber einfache Formen wählen. Bei dem Erlernen hast Du grundsätzlich zwei Wege bzw. drei, wenn Du unterschiedliche Medien wählst. Du kannst einen Kurs besuchen, wie sie in manchen Schweizer Grossstädten angeboten werden, und kannst hier schon einmal von leicht bis mittelschwer einige Tiere und Blüten erlernen. Natürlich kannst Du auch das Internet nutzen oder Dir Bücher mit "step by step" Anleitungen kaufen. Wie auch immer, fang an, nimmt am besten erst einmal einfaches weisses Papier, da das original Origami Papier recht teuer ist. Das kannst Du später immer noch verwenden - hier hast Du sozusagen etwas zum drauf Freuen.

Ins Geschehen versinken - ein schöner Nebeneffekt

Auch wenn Du - mit Freundinnen oder allein - erst einmal mit den einfachen Formen anfängst, wirst Du schnell merken, dass es sich hier um mehr als um "Basteln" handelt. Die Formen zwingen dich auf eine Weise zur Reduktion, aber auch zur Konzentration. Nur das quadratische Stück Papier zählt, und mit diesem Papier wirst Du Dich jetzt einige Minuten beschäftigen. Du wendest die ersten Tal- und Bergfalten an, das Stück gewinnt an Form und Gestalt. und auch wenn Du am Anfang nur das Schwein, den Hut oder die Lilie herstellst, der Vorgang, wie aus einem flachen Stück Papier etwas Dreidimensionales entsteht, wird dich faszinieren. Bewahr Dein erstes Origami Tier oder Kistchen gut auf - es könnte den Beginn einer echten Leidenschaft markieren.

Ruhe - aber auch schöne, dekorative Ergebnisse

Wenn Du magst, fertige doch gleich ein ganzes Set Blüten oder Vögel an. Damit bist Du zwar eine Weile beschäftigt, aber genau das ist ja auch der Punkt, und das Ergebnis lässt sich wunderbar für eine Dekoration verwenden. Du kannst die Tiere oder Gebilde an Zweigen zu einem Mobile verbinden, Du kannst sie an Fäden anbringen und sie leicht im Raum schweben lassen oder sie als Fensterdeko verwenden. Ein Teller mit Kranichen - wenn Du erst einmal so weit bist . kann als Symbol für den Raum genutzt werden. Viele Kraniche, viel Glück. Natürlich sind die Miniaturen besonders schön, aber auch ein grosser Hase oder eine Eule kann sich im Kinderzimmer gut machen. Klebe die Figuren gerne auch auf Pappe und rahme sie ein. Origamigebilde sind ein charmanter Schmuck, der in der Wohnung für den Hauch von Asien sorgt.

Tipp: Nimm das regelmässige Falten als eine Meditationsform. Wenn Du merkst, dass die Arbeit oder etwas Anderes dich belastet, nimm ein Stück Papier zur Hand und fange an zu falten. Du wirst merken, dass Du mit Deinen Gedanken sozusagen in Richtung Schönes , Feines geleitet wirst. Wie so vieles, was die Japaner als Kunst pflegen, hast Du hier den Nebeneffekt der Kontemplation.

Bildquelle: skeeze / pixabay.com

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