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Einfach und bewusst das Sein geniessen

Gar nicht altmodisch: eine Sammlung anlegen

Sammlungen Freizeit

Einfach so Dinge anzuhäufen, den Schrank und die Regale voll mit lauter Kram zu haben, begeistert Dich sicher nicht, denn Dir kommt es schon bei allem, was Du machst, auf die Details an. Klasse statt Masse, dieses Ziel kannst Du erreichen, wenn Du Dich einem vermeintlich altmodischen Hobby widmest: dem Sammeln von Dingen. Egal, welche Epoche Du dabei wählst, welches Sujet Deins ist, Du wirst die Welt plötzlich etwas anders sehen, nämlich als einen Ort, an dem Du immer etwas für Deine Sammlung ergattern kannst. Damit erhält Dein Bestand an häuslichen Dingen eine Struktur, einen Sinn, wenn man so will, und Du kannst Dich nach und nach zu einer Expertin auf Deinem Sammelgebiet entwickeln.

Stofftiere, blaues Glas oder Kappen?

Die Erfahrung zeigt hierbei, dass man sich eigentlich nicht vornehmen muss, etwas zu sammeln, das Sammelobjekt findet den Sammler sozusagen. Wenn Du also bisher noch nicht gedacht hast, dass Du eine Sammlernatur bist, schau Dir doch mal Deine Umgebung näher an. CDs, Bücher über ein bestimmtes Land, kleine Tiere, Figuren, Mützen, da ist oft schon eine Präferenz vorhanden, nur sozusagen unbewusst und ungeordnet. Wenn Dich diese Dinge aber nicht als "echte" Sammelobjekte überzeugen, lass Dich einfach auf Flohmärkten inspirieren, Dass etwas auf Dich wartet, ist klar. Wenn Dich ein Teddy mit seinen Knopfaugen bettelnd ansieht, kann das der Start einer wahren Teddy-Sammelleidenschaft werden. Widersteh dem Kleinen nicht, nimm ihn mit, aber zwing ihm keine "Kollegen auf" - wenn er Dir als Solist besser gefällt. Wie gesagt, forcieren kann man nichts, aber es kann natürlich sein, dass Du auch den Blick auf Werte hast. Dann können Graphiken oder Bilder von jungen Malern schon ein Start sein, Dir etwas mit "Mehrwert" ins Haus zu holen.

Immer etwas zu tun: die Jagd nach neuen Objekten

Wenn Du schon Dein Sammelobjekt gefunden hast, gut! Dann kannst Du nämlich auf Reisen gezielt auf die Suche nach weiteren Exemplaren gehen. Sagen wir, Dich begeistern Becher aus Porzellan. Du hast bereits einige mit Pünktchen, mit Schweizer Motiven, aber nun stehst Du in Lissabon auf einem Wochenmarkt, und Dir präsentieren sich die buntesten Exemplare. Herrlich, wenn noch eine kulturelle Komponente hinzukommt. Welche Farben welche Details zeichnen die Objekte Deiner Begierde in anderen Ländern? Das das ist doch ein herrliches Hobby, bei dem Du zu Hause immer auch an Reisen und Reiseziele erinnert wirst.

Wie bewahre ich die Sammlung auf?

Es soll Menschen geben, die ihre Sammlung in einer Schublade aufbewahren. Wenn Dir das zu trist ist, zeig Deine Schätze! Und da gibt es viele tolle Möglichkeiten. Kleine Tiere bzw. Figuren finden in Regalen oder Setzkästen (wieder in!) ihren Platz. Schmuck oder andere wertvolle Dinge freuen sich über Samt und Seide als Untergrund, und auch eine Vitrine mit Beleuchtung wird nicht verschmäht. Für Münzen oder Karten bieten sich natürlich Alben an, und die kannst Du wiederum archivieren und so den Überblick behalten. Egal, wie ernsthaft Du das Hobby angehst: Es soll Dir Freude machen, Deine Interessen wiederspiegeln.

Tipp: Mach Dich frei von dem Gedanken, dass Sammlungen "etwas für alte Leute" sind. Du sammelst moderne Dinge - oder nostalgische - wie es Dir gefällt!

Bildquelle: donwhite84 / pixabay.com

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